Meine Lieben
Noch immer übernächtigt haben wir den Flug nach Krabi gut überstanden und da sogleich den Bus-Shuttle gebucht sowie das Boat-Ticket zum Reiseziel: Koh Phi Phi! Den Boat-Trip verbrachten wir natürlich auf dem Deck, so hat sich Claudia auch gleich den ersten Sonnenbrand eingefangen – ich hab mich clevererweise zwischendurch in den Schatten gesetzt und richtig eingecremt. Dafür bin ich am nächsten Morgen mit deftigen Kopfschmerzen aufgewacht wodurch wir uns nun Sonnenhüte gegen Sonnenstich geholt haben – vielleicht waren’s aber auch die Nachwirkungen der kurzfristigen Impfung, mein Oberarm sah nämlich aus wie der eines Body-Builders. Unsere ersten zwei Nächte auf dieser kleinen aber feinen Insel verbrachten wir in einem netten Bungalow (leider ohne Meersicht) am definitiv schönsten Strand von Koh Phi Phi: Long Beach! Dies wurde uns aber erst so richtig am darauffolgenden Morgen bewusst, denn dann war High-Tide und der Strand so richtig weiss und das Wasser unglaublich blau! So genossen wir den Tag im Schatten, lasen in den neu gekauften Büchern und hängten in der Hängematte. Am späteren Nachmittag tuckerten wir nach Tan Soi, denn dort spielt sich das eigentliche Leben ab. Hier gibt es übrigens keine Tuktuks wie in Bangkok dafür Longtailboard-Taxis, auch sehr romantisch. Und statt „Tuktuk?“ hört man an allen Ecken „Boat Boat??“ Die kleinen Gässchen in Tan Soi erinnern ein klein wenig an den Suk in Marokko, aber ganz so einfach verirrt man sich da nicht, denn alles ist ziemlich übersichtlich – den Point of View haben wir dennoch verpasst. Das Ziel für den Abend war eine neue Unterkunft zu finden (da Long Beach eben eher abgelegen ist - und wir uns ja doch nicht nur am Strand sonnen sondern was erleben wollen), uns betreffend Tauchen erkundigen und was leckeres essen. Somit gingen wir schnurstracks zu Moskito Diving (danke Ranil!), wo uns Kim herzlich begrüsste. Er ist verantwortlich für den Laden, gehören tut Moskito Diving jedoch voll und ganz einem Thai – Minimum ist jeweils 51% in Thai-Händen, was irgendwie beruhigend ist. Kim ist ursprünglich aus Schweden aber bereits seit 2003 auf der Insel und hat somit auch den Tsunami erlebt. An seiner Reaktion konnten wir erkennen, dass er da Dinge gesehen hat, die er nicht erzählen mag... Als Laie jedoch erkennt man auf der Insel nichts von dieser Naturkatastrophe – abgesehen von dem Memorial Park, der jedoch noch nicht ganz fertig scheint und dem wenig Beachtung geschenkt wird. Da Claudia und ich noch unentschlossen waren, ob wir zwei Tauchgänge mit Refresh buchen oder gleich den Advanced Kurs machen, liessen wir uns ein leckeres Restaurant empfehlen, was sich tatsächlich bewährte – worüber wir uns insbesondere freuten, da der vorherige Tag kulinarisch eine Enttäuschung war. Gestärkt entschieden wir uns gegen den Advanced Kurs (denn PADI heisst ja auch Put Another Dollar In) und für die zwei Tauchgänge. Da wir schon wieder hätten um 07.30 Uhr bereit sein müssen, schoben wir für den darauffolgenden Tag eine Schnorcheltour mit Sunset rein. Wow!! Die Vielfalt der Fische hat uns echt umgehauen und wir konnten das Tauchen kaum erwarten. Auf eben dieser Tour besuchten wir neben dem Schnorcheln den Maya Bay – wer „The Beach“ mit Leonardo di Caprio gesehen hat, weiss welchen Strand ich meine! Nun, die Kulisse war tatsächlich umwerfend, was uns aber fast noch mehr begeisterte resp. amüsierte, waren die Touristen, die sich jeweils im Bikini in Pose warfen, um schöne Bilder zu erhalten. Wohlbemerkt, wir sind nach Hauptsaison hier und der Strand war gut besucht, undenkbar wie das aussieht, wenn man zur Vollsaison hier ist. Wäre definitiv nix für uns – und dennoch kommen wir nicht drum rum, die ganzen Touri-Tours trotzdem mitzumachen, was insofern ok ist, dass wir da ja auch andere Touris (insbesondere Engländer, die Mühe haben unser Schul-Englisch zu verstehen und Franzosen, die nicht schwimmen können) kennen lernen. Ach ja, Sunset war dann irgendwie doch nicht dabei, in dieser Tour, aber die ganzen Riffe zu sehen, hat sich doch gelohnt!
Noch immer übernächtigt haben wir den Flug nach Krabi gut überstanden und da sogleich den Bus-Shuttle gebucht sowie das Boat-Ticket zum Reiseziel: Koh Phi Phi! Den Boat-Trip verbrachten wir natürlich auf dem Deck, so hat sich Claudia auch gleich den ersten Sonnenbrand eingefangen – ich hab mich clevererweise zwischendurch in den Schatten gesetzt und richtig eingecremt. Dafür bin ich am nächsten Morgen mit deftigen Kopfschmerzen aufgewacht wodurch wir uns nun Sonnenhüte gegen Sonnenstich geholt haben – vielleicht waren’s aber auch die Nachwirkungen der kurzfristigen Impfung, mein Oberarm sah nämlich aus wie der eines Body-Builders. Unsere ersten zwei Nächte auf dieser kleinen aber feinen Insel verbrachten wir in einem netten Bungalow (leider ohne Meersicht) am definitiv schönsten Strand von Koh Phi Phi: Long Beach! Dies wurde uns aber erst so richtig am darauffolgenden Morgen bewusst, denn dann war High-Tide und der Strand so richtig weiss und das Wasser unglaublich blau! So genossen wir den Tag im Schatten, lasen in den neu gekauften Büchern und hängten in der Hängematte. Am späteren Nachmittag tuckerten wir nach Tan Soi, denn dort spielt sich das eigentliche Leben ab. Hier gibt es übrigens keine Tuktuks wie in Bangkok dafür Longtailboard-Taxis, auch sehr romantisch. Und statt „Tuktuk?“ hört man an allen Ecken „Boat Boat??“ Die kleinen Gässchen in Tan Soi erinnern ein klein wenig an den Suk in Marokko, aber ganz so einfach verirrt man sich da nicht, denn alles ist ziemlich übersichtlich – den Point of View haben wir dennoch verpasst. Das Ziel für den Abend war eine neue Unterkunft zu finden (da Long Beach eben eher abgelegen ist - und wir uns ja doch nicht nur am Strand sonnen sondern was erleben wollen), uns betreffend Tauchen erkundigen und was leckeres essen. Somit gingen wir schnurstracks zu Moskito Diving (danke Ranil!), wo uns Kim herzlich begrüsste. Er ist verantwortlich für den Laden, gehören tut Moskito Diving jedoch voll und ganz einem Thai – Minimum ist jeweils 51% in Thai-Händen, was irgendwie beruhigend ist. Kim ist ursprünglich aus Schweden aber bereits seit 2003 auf der Insel und hat somit auch den Tsunami erlebt. An seiner Reaktion konnten wir erkennen, dass er da Dinge gesehen hat, die er nicht erzählen mag... Als Laie jedoch erkennt man auf der Insel nichts von dieser Naturkatastrophe – abgesehen von dem Memorial Park, der jedoch noch nicht ganz fertig scheint und dem wenig Beachtung geschenkt wird. Da Claudia und ich noch unentschlossen waren, ob wir zwei Tauchgänge mit Refresh buchen oder gleich den Advanced Kurs machen, liessen wir uns ein leckeres Restaurant empfehlen, was sich tatsächlich bewährte – worüber wir uns insbesondere freuten, da der vorherige Tag kulinarisch eine Enttäuschung war. Gestärkt entschieden wir uns gegen den Advanced Kurs (denn PADI heisst ja auch Put Another Dollar In) und für die zwei Tauchgänge. Da wir schon wieder hätten um 07.30 Uhr bereit sein müssen, schoben wir für den darauffolgenden Tag eine Schnorcheltour mit Sunset rein. Wow!! Die Vielfalt der Fische hat uns echt umgehauen und wir konnten das Tauchen kaum erwarten. Auf eben dieser Tour besuchten wir neben dem Schnorcheln den Maya Bay – wer „The Beach“ mit Leonardo di Caprio gesehen hat, weiss welchen Strand ich meine! Nun, die Kulisse war tatsächlich umwerfend, was uns aber fast noch mehr begeisterte resp. amüsierte, waren die Touristen, die sich jeweils im Bikini in Pose warfen, um schöne Bilder zu erhalten. Wohlbemerkt, wir sind nach Hauptsaison hier und der Strand war gut besucht, undenkbar wie das aussieht, wenn man zur Vollsaison hier ist. Wäre definitiv nix für uns – und dennoch kommen wir nicht drum rum, die ganzen Touri-Tours trotzdem mitzumachen, was insofern ok ist, dass wir da ja auch andere Touris (insbesondere Engländer, die Mühe haben unser Schul-Englisch zu verstehen und Franzosen, die nicht schwimmen können) kennen lernen. Ach ja, Sunset war dann irgendwie doch nicht dabei, in dieser Tour, aber die ganzen Riffe zu sehen, hat sich doch gelohnt!
Damit wir für das Tauchen fit waren, gingen wir schön brav zeitig ins Bett, wurden jedoch von einer riesigen Kakerlake geweckt, die über mein Kopfkissen spazierte. La Cucheracha zu singen half nicht um sie zu vertreiben und somit versuchten wir erneut zu schlafen. Aber da war das ca. 7 cm Ding wieder und erst noch in meinen Locken. Kurzerhand stellten wir die Matratze auf und stopften alle Löcher des Holzrosts mit Klopapier zu, was wir zusätzlich mit Insektenspray grosszügig einsprühten. So war die Gefahr des Kakerlaken-Überfalls zwar beseitigt, jedoch drohte uns Erstickungsnot. Der Ventilator half. Und so standen wir am nächsten Morgen mehr oder weniger frisch am vereinbarten Treffpunkt, wo Daniel (auch er ein Schwede, seit drei Jahren auf Koh Phi Phi, ehemaliger Brot-Verkäufer) mit einem grossen Lachen auf uns wartete und auch sogleich unsere Tests entgegen nahm – zero defect (multiple choice ist ja aber auch einfach und wir ja nicht doof). So ging’s auf’s Boot. Leider war das Wetter nicht wunschgemäss perfekt und nach der regnerisch-stürmischen Nacht, das Wasser sehr bewegt. Somit keine ideale Ausgangslage zum Tauchen, eigentlich. Nach dem Trockenübungen und dem obligaten Buddy-Check sprangen wir ins Wasser und tauchten auch sogleich unter. Die Refresh-Übungen erledigten wir einigermassen elegant – bis auf das Maske-mit-Wasser-füllen-und-wieder-auspusten: Ich raste panisch wieder an die Wasser-Oberfläche weil ich das Wasser nicht aus der Maske brachte und nicht mehr wusste, was unten und oben war und dass ich nicht durch die Nase atmen kann – und eigentlich meine Augen dank Linsenimplantation hätte öffnen können. Derweil blieb Claudia unter Wasser und wartete... Der Tauchgang danach verlief zum Glück reibungslos – abgesehen davon, dass wir keine Haie gesehen haben und ich mit Abstand am meisten Sauerstoff verbraucht habe (wegen meinen riesigen Lungen wohl), was sogar Daniel erstaunte, denn normalerweise brauchen die Mädels immer viel weniger Luft, tja. Nach zwei Tauchgängen erreichten wir dann wieder sicher das Land und machten erstmals Siesta um für den Abend munter zu sein. In der Stonesbar genossen wir den Sonnenuntergang hinter dem Felsen bei einem Bier und entschlossen uns doch noch einen weiteren Tag auf der Insel zu bleiben, denn irgendwie sind wir endlich angekommen! So gingen wir aus, nicht ohne das Nationalgetränk zu geniessen (Bucket!)... und tanzten mit Ed (Londoner Musikmacher und DJ, den wir im besagten fantastischen Restaurant kennen gelernt hatten) bis die Musik aus ging und das Meer für ein Nachtbad auf uns wartete... einfach auf den Rücken liegen und in die Sterne kucken...wunderbar!
Heute schliefen wir natürlich aus, schlenderten durch die Gässchen, assen lustige Dinge, sonnten und lasen am Strand, genossen Dolce Vita far niente – und buchten unsere Weiterfahrt nach Penang, Malaysia, welche morgen um 09.00 Uhr per Boot startet und bis abends um 20.00 Uhr dauert. Da wir ursprünglich noch nach Koh Lanta wollten, haben wir noch einige Bath übrig, die wir heute Abend wohl grosszügig verprassen werden, problemlos.
So, und nun geselle ich mich auch zu Claudia und den zwei Franzosen, die vis-à-vis von uns ein Bungalow haben und auch mit Kakerlaken im Zimmer streiten.
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Wahrscheinlich weil ein mächtiger Regenschwall bevorstand, den wir lachend mit Silvain und Macho überstanden, die unser Englisch nicht verstehen und wir ihres nicht. Trotzdem war schnell klar, dass wir unser Badezeugs anziehen und ins Meer rennen. Eine erfreuliche Abkühlung, die sogar zu frisch wurde.
Und heute Abend wollen wir uns voraussichtlich noch Thai Boxing ankucken, hoffentlich!
Ciao adios bye
Flavia
love it girls!! give us more!!!
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